APG-Blog Diözesanversammlung

In wenigen Stunden beginnt sie also, die 1. Diözesanversammlung der Erzdiözese Wien im Rahmen des Prozesses Apostelgeschichte 2010.

Obwohl zunächst skeptisch, hab ich mich doch entschieden, mich darauf einzulassen. War ja doch schon die Frage in mir, was ich denn als alter Mensch dort zu tun habe, wo es um die Zukunft der Kirche geht. Aber ich habe doch eine immerhin 62jährige Geschichte mit Gott bzw. meinem Freund Jesus.

"Ich aber nenne euch Freunde" so steht´s im Johannesevangelium und so heißt das Motto des Diözesanprozesses. Diese Freundschaft hat, wie ich eben glaube, immerhin mein Leben geprägt und den Umgang mit meinen unmittelbaren und mittelbaren Umfeld. Sie ist wie jede andere Freundschaft getragen von humorvollem Respekt und von relativer Verlässlichkeit. Ein Nachlässigkeit wird einfach nicht allzu krumm genommen. Auch habe ich gute und schöne Erfahungen machen dürfen von denen ich noch nichtr weiss, ob ich sie preisgeben will.

Im Vorfeld war in den Medien zu lesen, dass schon vieles gesagt wurde was schon sehr lange im Reformstau steckt und keine Lösung in Aussicht ist, weil es Ängste bzw. Erwartungen gibt, dass die Kirche entweder in eine hierarchisch, klerikale oder in eine offene, gemeinschaftliche Stuktur gelenkt wird. Bunt ist das große Feld zwischen den Extremen und nicht alle finden das schön.

Für meinen Teil kann ich sagen, dass ich mich in meinem Glauben, meiner Gottesbeziehung und meinem Kirchenbild gefestigt sehe und sehr neugierig bin, wie dieser Prozess verläuft und was er bir mir noch zu wirken imstande ist.

Neugierig bin ich auch auf die Vorstellungen der nächsten Generationen, wie das Kirchenschiff designed werden soll.

Josef M.

  Mehr ...



Zurück

 

© Copyright Bereich "Generationen" der Kategorialen Seelsorge der Erzdiözese Wien