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KurzinformationenBitte melden Sie sich spätestens 6 Monate vor Ihrem geplanten Hochzeitstermin an!
Die Kontaktdaten zur Anmeldung finden Sie bei den Informationen zum jeweiligen Angebot.
Abmeldung bzw. Stornierung
Sollten Sie am Seminar, zu dem Sie angemeldet sind, nicht teilnehmen können, melden Sie sich bitte sobald wie möglich ab. Näheres zur Stornierung bzw. evtl. anfallender Stornokosten finden Sie in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).
Teilnahme von Menschen mit Behinderung
Wir informieren Sie gerne über barrierefreie Seminarorte. Ebenso stellen wir für blinde oder sehbehinderte Personen in Zusammenarbeit mit dem Blindenapostolat Unterlagen in Braille- oder Großschrift zur Verfügung. Bitte nehmen Sie diesbezüglich mit uns Kontakt auf: Fachbereich Ehevorbereitung, T: 01-515 52-3330, F: 01-515 52-2330, E-Mail.
Für Menschen mit Hörbehinderung bietet die Gehörlosenseelsorge der Erzdiözese Wien Seminare in Gebärdensprache an (1010 Wien, Stephansplatz 6, T: 01-515 52-3308, F: 01-515 52-3745, M: gehoerlosenseelsorge@edw.or.at).
Termine und Veranstaltungsorte
Die genauen Termine, Uhrzeiten und Adressen finden sie bei den Informationen zu den einzelnen Angeboten.
Kosten
Der Seminarbeitrag für die diözesanen Eheseminare ist bitte bar vor Ort oder im Voraus per Überweisung zu bezahlen. Details finden Sie bei den Informationen zu den einzelnen Angeboten.
Der Seminarbeitrag deckt einen Teil der entstehenden Kosten ab, der andere Teil der Kosten wird durch die Erzdiözese Wien und Subventionen getragen.
Veranstalter
Die diözesanen Eheseminare werden vom Fachbereich Ehevorbereitung der Erzdiözese Wien veranstaltet. Weiters finden Sie Angebote, die in der Verantwortung anderer Veranstalter (z.B. Kardinal König-Haus) stehen.
Kinder beim Eheseminar
Grundsätzlich ist es beim Seminar wichtig, dass Sie als Paar ungestört Zeit füreinander haben. Daher bieten wir für Paare, die ihre Kinder mitnehmen wollen, spezielle Seminare mit Kinderbetreuung an (eheLEBEN – family). Bei den anderen Seminaren aus unserem Programm können wir Ihnen leider keine Kinderbetreuung anbieten und bitten Sie, diese Seminare ohne Kinder zu besuchen.
Allgemeine Informationen zum SeminarVom Sinn eines Eheseminars
Unabhängig davon, wie lange Sie schon ein Paar sind bzw. zusammen leben, nun haben Sie sich entschlossen, kirchlich zu heiraten. »In der Kirche heiraten.« - Das bezieht sich auf Ihre Hochzeitsfeier im Gebäude Kirche und viel mehr noch auf Ihr Leben als Ehepaar in der Gemeinschaft Kirche. Ihr gegenseitiges »Ja« zueinander »vor Gottes Angesicht« leben Sie nach katholischem Verständnis ein Leben lang, und wenn beide Partner getauft sind, als Sakrament. Damit stehen Sie an einem entscheidenden Punkt Ihrer Partnerschaft.
Genau an diesem Punkt wollen die Eheseminare eine Einladung an Sie sein, sich abseits von Alltag und evtl. Hochzeitsvorbereitungen Zeit für sich als Paar zu nehmen.
Die Eheseminare bauen auf Ihren Beziehungserfahrungen und Ihrer Kompetenz als Paar auf. Die Seminare beziehen Ihren persönlichen »Erfahrungsschatz« mit ein und möchten Ihnen helfen, sich gemeinsam mit diesen Erfahrungen auseinanderzusetzen, um vor diesem Hintergrund die Entscheidung zu reflektieren, kirchlich zu heiraten.
Beschränkte Personenzahl
Wir wollen allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen Seminare in einer angenehmen Atmosphäre bieten. Daher ist die Personenzahl bei den einzelnen Veranstaltungen begrenzt (max. 8 Paare, d.h. 16 Teilnehmer/innen), wodurch es zu längeren Wartezeiten kommen kann. Wenn Sie sich spätestens 6 Monate vor Ihrem geplanten Hochzeitstermin zum Eheseminar anmelden, können Sie Terminengpässe und unnötigen Stress vermeiden und haben den Kopf noch frei von den näheren Hochzeitsvorbereitungen.
Unsere Seminarteams
Am Seminarort werden Sie in der Regel von dem/der Seminarort-Betreuer/in und den Referent/innen begrüßt. Der/die Seminarort-Betreuer/in kümmert sich um die organisatorische und administrative Abwicklung beim Seminar vor Ort. Er/sie wird beim Eintreffen die Anmelde- bzw. Teilnehmer/innen-Liste kontrollieren und ggf. den Seminarbeitrag einheben. Während des Seminars sorgt der/die Betreuer/in für die Pausenverpflegung.
Durchs Seminar begleitet werden Sie von den Referent/innen. Unsere Seminarteams bestehen aus einem engagierten und eigens ausgebildeten Ehepaar und ggf. einem Priester oder Diakon. Die Referent/innen kennen die schönen Seiten und zugleich die Herausforderungen im Leben miteinander als Paar. Sie sind keine Musterpaare, weder »bessere« noch »schlechtere« Paare als andere, sie teilen aber gerne ihre Begeisterung, ihre Erfahrungen und das Bemühen um eine gelingende Ehe mit anderen Paaren.
Methoden
Die Seminare verstehen sich als Partnerschaftsseminare und sind grundsätzlich so gestaltet, dass Sie als Paar im Mittelpunkt stehen. (Die Teilnahme nur einzelner Partner ist daher nicht sinnvoll.) Die Seminare sind methodisch so ausgerichtet, dass Sie als Paar aktiv sind. Sie werden eingeladen, sich bewusst Zeit füreinander zu nehmen, und bekommen Impulse, Ihr Ja miteinander zu reflektieren. Sie werden beim Seminar daher mit Ihrem/r Partner/in Zeit fürs Gespräch zu zweit haben und ebenso für den Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit den anderen Paaren.
Selbstverständlich wird der persönliche Bereich der Teilnehmer/innen gewahrt, denn nicht alles, was Sie im Paar miteinander reden, ist für die gesamte Seminargruppe bestimmt. Grundsätzlich lebt das ganze Seminar aber auch von jenen Gedanken und Erfahrungen, die Sie und die anderen Teilnehmer/innen in die Gruppe einbringen.
Inhaltliche Schwerpunkte
Herkunftsfamilie (Welche Erfahrungen und Werte nehmen wir aus der eigenen Kindheit bzw. von unserem Elternhaus mit? Was davon prägt uns beide und damit unsere Beziehung – vielleicht ohne dass wir das so bewusst wahrnehmen? Welche Werte sind uns gemeinsam in unserer Partnerschaft wichtig?)
Kommunikation und Konfliktkultur (Wie und was reden wir miteinander? Wie gehen wir miteinander um? Wo sind unsere Stolpersteine? Wie gehen wir mit Konflikten um? Wo sind unsere Stärken und »Highlights« im Miteinander?)
Partnerschaft und Sexualität (Was bedeutet für uns Partnerschaft bzw. ein partnerschaftlicher Umgang miteinander? Was heißt Mann-Sein und was heißt Frau-Sein in unserer Beziehung? Wie respektieren wir in unserer Sexualität einander als Frau bzw. als Mann? Welche Bedeutung haben Kinder für uns? Welche Verantwortung wollen und können wir der Gesellschaft und unseren Kindern gegenüber übernehmen?)
Ehe als gelebtes Sakrament (Was führt uns zur Entscheidung, kirchlich zu heiraten? Was ist wesentlich für eine katholisch geschlossene Ehe? Welche Rolle spielen Gott und Glaube in unserer Partnerschaft? Wo finden wir die Spuren Gottes in unserer Beziehung? Kann Gott und Glaube ein tragendes Fundament für unsere Ehe sein?)
Trauungsliturgie (Welche Bedeutung haben die Elemente der Trauungsliturgie? Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben wir? Woher bekommen wir Ideen für die Gestaltung der Feier?)
Durch die methodisch unterschiedliche sowie teilnehmer/innen- und prozessorientierte Gestaltung können die Bezeichnungen bzw. die Inhalte im konkreten Seminar von den hier vorgestellten Inhalten etwas abweichen.
Der/die Partner/in ist nicht römisch-katholisch
Selbstverständlich sind auch »gemischt-konfessionelle« Paare herzlich willkommen. Zusätzlich werden ausdrücklich »konfessionsverbindende Eheseminare« angeboten. Ebenso ein Beratungsangebot, wie christlich-muslimische Paare gemeinsam leben können.
Rückmeldungen von Seminar-Teilnehmer/innen»Wir haben auf eine sehr lockere und angenehme Weise viel über uns selbst erfahren und wie wir noch mehr auf einander eingehen können.«
»Dieser Tag hat uns nicht nur für die Hochzeit, sondern für das ganze Eheleben geholfen.«
»Es war ein sehr gut aufbereitetes Seminar mit vielen Impulsen, es hat mir großen Spaß gemacht.«
»Den gemeinsamen Seminartag werde ich auf jeden Fall allen künftigen Brautpaaren empfehlen.«
»Das Seminar war eine schöne Zeit der Vorbereitung, die wir gemeinsam verbracht und einander gewidmet haben.«
»Ich fand das Seminar interessant mit vielen guten und nützlichen Aspekten.«
»Es war ein schöner Tag, der in den hektischen Vorbereitungen Zeit zum Nachdenken lässt.«
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